Ein Kordelring besteht nicht aus einem glatten Draht, sondern aus zwei oder mehreren miteinander verdrehten Drähten. Seine Struktur erinnert an eine feine Schmuckkordel.
Kordelringe verbinden handwerkliche Struktur mit einer leichten, lebendigen Wirkung. Sie eignen sich als Verlobungsring, Trauring oder besonderes Schmuckstück für jeden Tag.
Wie ist ein Kordelring aufgebaut?
Zwei gleich starke Drähte ergeben eine klassische, ausgewogene Form. Drei Drähte wirken plastischer. Unterschiedliche Stärken oder Goldfarben schaffen zusätzliche Tiefe und eine individuelle Wirkung.
Wie wird ein Kordelring gefertigt?
- Die Drähte werden aus der gewünschten Legierung gezogen und genau vorbereitet.
- Sie werden eingespannt und kontrolliert miteinander verdreht.
- Zwischendurch wird das Metall geglüht, damit es geschmeidig bleibt.
- Die Kordel wird auf Ringgröße gebogen und sauber verlötet.
- Die Naht wird versäubert, anschließend wird der Ring poliert oder mattiert.
Für einen Brillanten oder Farbedelstein wird die passende Fassung separat gefertigt und in den Ring eingesetzt.
Für wen passt ein Kordelring?
Er passt zu Menschen, die im Detail Charakter suchen. Ein Kordelring wirkt besonders schön zu einem schlichten Ring, kann aber auch allein getragen werden. Kleine Goldkügelchen oder ein einzelner Stein lassen sich harmonisch ergänzen.
Pflege
In den Vertiefungen können sich Creme und feiner Schmutz sammeln. Lauwarmes Wasser, mildes Spülmittel und eine weiche Bürste reichen meist zur Reinigung. Bei Steinbesatz sollte das Schmuckstück regelmäßig kontrolliert werden.
Häufige Fragen
Wie viele Drähte hat ein Kordelring?
Klassisch sind zwei Drähte. Drei oder mehr Drähte erzeugen eine deutlich plastischere Wirkung.
Kann ein alter Kordelring umgearbeitet werden?
Oft ja. Das vorhandene Gold kann eingeschmolzen oder in einen neuen Entwurf einbezogen werden.
Welches Gold eignet sich?
585 und 750 Gold eignen sich gut. Auch zweifarbige Kombinationen sind möglich.
